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Evaluation aktuell

Stimmen aus der Abschlußevaluation der letzten Semester:

 

„Das Philosophicum Herbipolense bietet einen ausgezeichneten Rahmen, medizinisch relevante Aspekte aus philosophischer und ethischer Sicht zu reflektieren. Oft wurden kritische Situationen aus dem klinischen Alltag aufgegriffen und analysiert. Beobachtungen anderer Teilnehmer haben mich auf weitere zu hinterfragende Handlungen aufmerksam gemacht. Es ist unglaublich bereichernd, die oft jahrelang existierenden Strukturen im Studium und Krankenhaus mit einem gewissen Abstand und Fachkompetenz aus vielen anderen Bereichen zu hinterfragen und zu überprüfen. Ich habe das Gefühl, dass mich das Philosophicum in Würzburg persönlich sehr viel weiter bringt und ich auch einiges in den klinischen Alltag mitnehmen kann. Besonders gut finde ich, dass wir Medizinstudenten den Gegenstand der Diskussionen und Vorträge stets selbst mitbestimmen und mitgestalten dürfen.“
cand. med. Ricarda Schwarz

 

„Lesen, Kreuzen, Vergessen - viel zu oft eine notwendige Realität im Medizinstudium. Das Philosophicum erlaubt einmal das enge Korsett zu lockern, Grenzen im Kopf zu sprengen und zu tun, was den "Mediziner zum Arzt macht": denken, lauschen, diskutieren. "Verantwortung", "Entscheidung", "Wahrnehmung" und vieles was nicht einmal im Kleinstgedruckten der gängigen Lehrbücher steht und dennoch unerlässlich für die ärztliche Kunst ist? Genau das sind Themen, die in der gemeinsamen Durchleuchtung wachsen und mit ihnen bestenfalls die eigene "ärztliche Persönlichkeit". Ich bin dankbar für diesen Entwicklungsraum!“
cand. med. Maximilian-Uwe Friedrich (Würzburg)

 

"Ich schätzte das Würzburger Philosophicum sehr aufgrund seiner Interdisziplinarität und praktischen Orientierung: Dozierende und Studierende diverser Fachrichtungen sowie Ärztinnen und Ärzte beleuchten zeitlose Fragestellungen und Konzepte nicht im luftleeren Raum, sondern immer mit Blick auf den Menschen, auf die praktischen Konsequenzen unseres Handelns für unsere Mitmenschen und Patienten. Die Ideen und Beiträge von so vielen Disziplinen und gerade auch Generationen macht das Philosophicum für mich zu einem regem Diskussionsforum, welches sich an jedem Uniklinikum finden sollte."
Max W Kinninger, Student der Philosophie und Psychologie

 

"Das Würzburger Philosophicum ist eine Veranstaltung, die das Medizinstudium in jeder Hinsicht bereichert. Hochkarätige Referenten aus den verschiedensten Disziplinen beleuchten die zahlreichen Schnittpunkte zwischen Medizin und Philosophie und regen an selbst weiterzudenken. Bei den vielen Themen, die sich dabei ergeben, wird schnell klar, wie notwendig diese Reflektion gerade für die moderne Medizin ist. Philosophische Vorbildung ist keine Voraussetzung und jeder kann im Anschluss an einen Vortrag selbst mitdiskutieren. - Definitv eine tolle Möglichkeit einmal über den Tellerrand hinauszuschauen!"
med. cand. Jonas Daub

 

"Das Würzburger Philosophicum schätze ich sehr als Ort des transdisziplinären Polylogs zwischen Studierenden, Dozenten und Professoren auf Augenhöhe. Der Versuch einer Antwort auf die kantsche Frage "Was soll ich tun?" in medizin-ethischen Kontexten, wird dabei von verschiedenen fachlichen Disziplinen aus zu geben versucht. Das Philosophicum war für mich wirklich eine "scholé", eine Quelle der Muße und Inspiration, das Psychoanalyticum als Vortragsreihe zur Einführung in die Psychoanalyse zu begründen und für meine eigene psychotherapeutische Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie."
Pierre-Carl Link, B.A.

 

"Das Philosophicum bietet die einzigartige Gelegenheit, über den Tellerrand der konventionellen Medizin hinaus zu blicken und dabei nicht nur die Philosophie kennen zu lernen und sein medizinisches Fachwissen zu erweitern, sondern oftmals auch sich selbst und seine Umwelt neu zu entdecken.“
cand. med. Michael Kotylar

 

 "Das Philosophicum gibt mir jedes Mal die Möglichkeit etwas Neues zu erfahren, mich im Studium nicht nur medizinisch, sondern auch menschlich zu entwickeln. Da ich aus einer anderen Kultur komme, ist es sehr interessant, die Unterschiede in Arzt-Patient-Beziehungen, in ethischen oder philosophischen Fragen, nicht nur für sich deutlich zu machen, sondern auch in einer Diskussion, die immer ein Teil der Veranstaltung ist, den anderen mitzuteilen. Das besondere an dieser Diskussion ist, dass nicht nur die Studenten daran teilnehmen, sondern auch erfahrene Ärzte oder Philosophen, was die ganze Veranstaltung vielfältig, lebendig und lehrreich macht."
med. cand. Leonid Geffel (Würzburg und Moskau)

 

Anmerkung: Eine umfassende wissenschaftlich fundierte mehrdimensionale Evaluation mit objektiven Evaluationsergebnissen des Philosophicums beziehungsweise des Bedarfs einer derartigen Veranstaltung wird derzeit durchgeführt und in Folge publiziert. Ziel ist es für die Zukunft, das Projekt des Philosophicums gemeinsam mit Medizinstudenten durch Fortführung und Weiterentwicklung innovativer und interdisziplinärer Lehre und Lernformen sowie regelmäßiger Veranstaltungen von Workshops und Symposien weiter auszubauen, dabei gegenwärtige und mögliche zukünftige philosophische Fragen, die die Medizin betreffen zu identifizieren, antizipieren und analysieren und das Konzept weiter nach außen zu tragen.